Wachstumsschub für Zürcher Fintech-Startup LEND

22.08.2018 14:19
Lend.ch Plattform

Die Crowdlending-Plattform LEND hat im ersten Halbjahr 2018 neue Kredite in einem Gesamtvolumen von knapp 9.2 Millionen Franken ausgezahlt. Im Juli und August konnte das Wachstum mit einem ausbezahlten Volumen von rund CHF 4.5 Millionen zusätzlich beschleunigt werden. Dem Wachstum geholfen haben unter anderem der neue Bereich KMU-Crowdlending und die Fussball WM.

Privatpersonen können über die Crowdlending-Plattform LEND Auto-, Wohn- oder Studienkredite aufnehmen oder bestehende Kredite refinanzieren. Seit Juli werden neu auch KMU-Kredite finanziert. Seit der Gründung 2015 kamen so über 35 Millionen Franken für insgesamt 1‘000 Kreditprojekte zusammen. Diesen August wickelte LEND 790 laufende Verträge mit einem Volumen von rund 25 Millionen Franken ab.

Laut CEO Florian Kübler gibt es zwei Gründe für die massive Wachstumssteigerung. Einer ist ein TV-Werbespot, der während der Fussball Weltmeisterschaft lief und die Bekanntheit des Startups enorm steigerte. Ausserdem kam im Juli neu der Bereich KMU-Crowdlending zum Produktportfolio von LEND hinzu. Seither konnten 400‘000 Franken an KMU-Krediten vergeben werden. Dank des 1741 Fonds konnten zudem vermehrt institutionelle Anleger gewonnen werden, was für mehr Finanzierungssicherheit für Kreditsuchende sorgte.

Trotz der rasant wachsenden Anzahl an Kreditfinanzierungen hat LEND eine äusserst hohe Ablehnungsquote: rund 90 Prozent der Gesuche bekommen keine Finanzierung. Um sich zusätzlich vor kriminellen Betrügern zu schützen, müssen Privatpersonen zwingend eine beglaubigte Ausweiskopie, den originalen Betreibungsregisterauszug sowie Lohnausweis und Bankgutschriften mit dem Antrag einreichen. Bei KMU werden zusätzlich die Geschäftsabschlüsse eingesehen und Gespräche mit der Geschäftsleitung geführt. Insbesondere bei der KMU-Finanzierung sieht Kübler viel Potential in der Schweiz.

Aber auch im Ausland gibt es Potential für das Zürcher Fintech-Startup. Die Expansion ins Ausland sei fast zwingend, so Kübler, «aufgrund der Investitionen in die Skalierbarkeit unseres IT-Systems ist der Verzicht auf eine Expansion schlicht nicht rechtzufertigen.» Einen Markteintritt - zum Beispiel nach Deutschland - wolle man jedoch durch eine Partnerschaft erreichen, da die Konkurrenz um einiges grösser und aggressiver sei als in der Schweiz.

(SOK)

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21.09.2018
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