13.11.2012

Technopark Zürich bietet in Zukunft auch Risikokapital

Ein Besuch bei der gestrigen Veranstaltung des Technoparks Zürich war lohnenswert. Nicht nur wegen der interessanten Ausführungen von Mammut-Chef Rolf G. Schmid zum Thema Asien, sondern auch wegen der Ankündigungen von Technopark CEO Henning Grossmann.

„Im Fokus“ heisst die Veranstaltungsreihe, an der Unternehmer und Führungskräfte im Technopark Zürich über ihre Erfahrungen Auskunft geben. Am diesjährigen Jahresanlass waren gleich zwei Spezialisten für die Themen Risiko und Wachstum eingeladen: Rolf G. Schmid, CEO der Mammut Sports Group, und Ernst Kohler, CEO der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega.
 
Bevor das Gespräch mit den Gästen startete, gaben Henning Grossmann, CEO der Stiftung Technopark, und Heinz Specker, CEO der Technopark Immobilien AG, Auskunft über die neuesten Entwicklungen im Technopark. Dabei hatten sie Einiges zu berichten. Unter anderem stellten sie kurz die Technopark Academy vor. Neben ihren eigenen Kursen, führt sie ab kommendem Jahr das Konsortium, das im Raum Zürich / Ostschweiz die Module 3 und 4 der CTI Entrepreneurship Ausbildung anbieten wird.
 
Damit nicht genug der Ankündigungen. Schon heute kann der Technopark Darlehen an Technopark-Firmen in einer Höhe bis zu 50.000 Franken vergeben. „Ab Mitte nächstenJahres werden wir auch Risikokapital zwischen 500.000 und einer Million Franken zur Verfügung stellen“, sagte Henning Grossmann.
 
Danach gehörte die Bühne aber den Gästen, die von Andrea Leu befragt wurden. Interessant waren vor allem die Ausführungen von Rolf Schmid von Mammut zum Thema Asien. Zum einen produziert Mammut in Fernost rund die Hälfte seiner Produkte. Erstaunlicherweise spielen dabei nicht die Kosten die Hauptrolle, sondern das grosse Know-how in Asien. „In Asien gibt es nicht nur die am besten ausgebildeten Mitarbeiter, sondern auch die neuesten Maschinen“, erläuterte Schmid.
 
Zum anderen ist Asien aber auch als Absatzmarkt interessant. Bereits vor einigen Jahren hat sich Mammut entschlossen, mit einer eigenen Firma den japanischen Markt zu bearbeiten. Dies mit Erfolg: „Japan ist heute der drittgrösste Markt für Mammut“, stellt Schmid klar.
 
Etwas gezögert hat er hingegen mit dem Markteintritt in China. Der Outdoor-Markt in China ist noch klein und sehr Lifestyle-geprägt. Zwar seien Mitbewerber schon in China präsent, aber das Verhältnis von Ausgaben, die für das Marketing dort notwendig sind, und Einnahmen habe lange nicht gestimmt. Nun aber will auch Mammut den Schritt wagen. Schmid ist davon überzeugt, dass das Abwarten richtig war: „Als Unternehmen muss man nicht schnell sein, sondern rechtzeitig.“

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