Handlungsfelder für die Digitalisierung der Landwirtschaft definiert

19.10.2018 10:26
Agritech

Im Rahmen des von digitalswitzerland organisierten ersten Swiss Agritech & Food Industry Event einigten sich Industrievertreter und Landwirte auf gemeinsame Handlungsfelder mit der Vision, die Schweiz zu einer führenden digitalen Innovationsdrehscheibe für eine nachhaltige Agrar-und Ernährungswirtschaft zu machen.

Mit dem Ziel, die Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion nachhaltig zu stärken sowie um einen offenen Austausch zwischen Unternehmen, Start-ups und Landwirten zu ermöglichen, koordinierte digitalswitzerland in enger Zusammenarbeit mit Bundesrat Johann-Schneider Ammann den ersten Swiss Agritech & Food Industry Event. Zu den Co-Organisatoren zählen neben dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF, EY (Ernst&Young), die fenaco Genossenschaft, die ETH Zürich sowie FoodSpark.

Unterstützung für Startups
In einem Roundtable diskutierten Vertreter von Unternehmen und Start-ups der Agritech-, Food-und Retail-Industrie sowie Schweizer Landwirte, über die Herausforderungen und Chancen für die Schweizer Agritech-, Food-und Retail-Industrie in einer digitalisierten Welt. Zahlreiche Massnahmen kommen Startups zu Gute. Dazu gehören etwa gezielte Programme zur Entwicklungsunterstützung und ein System des Mentorings für Schweizer Agritech-und Food-Start-ups, die dazu beitragen sollen, dass junge Unternehmen besser skalieren und schneller auch international erfolgreich sein können. Gefordert wurde auch ein Förderinstrument für die Akquisition staatlicher (nationaler und internationaler) Forschungsmittel zur Erforschung oder Weiterentwicklung neuer Technologien in der Agrar-und Ernährungswirtschaft, das junge und kleine Unternehmen bei der Suche nach Finanzierung unterstützt. Hinzu kommen allgemeine Massnahmen wie Erleichterungen für ausländische Studenten beim Gründen von Startups, die Befreiung von den Regeln der Arbeitszeitenerfassung für Start-ups.

Weitere wichtige Handlungsfelder wurden definiert: gemeinsame Leuchtturmprojekte, eine Anpassung der Lehrpläne, ein Schweizer Smart Farming System, das durch eine möglichst breite Zusammenführung der Landwirtschaftsdaten entstehen soll sowie die Schaffung eines Schweizer Agrar- und Ernährungsökosystems.

Die gemeinsam erarbeiteten Handlungsfelder sind ein solider Startpunkt, um den Dialog weiterzuführen. Weitere Schritte und Weiterentwicklungen werden in einem Jahr im Rahmen einer ähnlichen Veranstaltung erneut aufgegriffen.

Im Anschluss an die Roundtables sprach Bundesrat Johann Schneider-Ammann am öffentlichen Teil der Veranstaltung, gefolgt von einer Podiumsdiskussion sowie einem Networking-Apéro und Ausstellung.

Im Dokument unten sind die Handlungsfelder detailliert beschrieben.

(Press release / SK)

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