WeAct gewinnt 30.000 Franken bei Idees Vertes

10.10.2012 09:47
Im Rahmen des Wettbewerbes Idées Vertes suchten Migros und WWF gemeinsam grüne Ideen für einen nachhaltigen Konsum. Am Schluss gab es eine klare Entscheidung: Der Sieger heisst weACT.
Im Rahmen des Wettbewerbes Idées Vertes suchte die Migros gemeinsam mit dem WWF nach innovativen Geschäftsideen, die einen nachhaltigen Konsum fördern. Gefragt waren Business-Konzepte, die sich einem schonenden Umgang mit begrenzten Ressourcen verpflichten. Die Gewinner des im Frühjahr lancierten Wettbewerbes stehen nun fest: Den ersten Platz gewann die Geschäftsidee weACT von Majka Baur und Prisca Müller.
 
Die beiden Jungunternehmerinnen überzeugten die Fachjury mit ihrer Idee Gruppenwettbewerbe auf einer Online-Plattform zu veranstalten, um die Teilnehmer zu ermutigen aktiv zu handeln und Teil einer nachhaltigen Gesellschaft zu werden. Auf spielerische Art und Weise sollen Teilnehmer dazu aufgefordert werden, ökologischere Verhaltensweisen in ihren Alltag einzuflechten. Beispielsweise mit dem Velo anstelle des Autos zur Arbeit zu fahren. Gemäss den Initiantinnen können mit einer Teilnahme die CO2 Emissionen im Durchschnitt um 10 Prozent verringert werden. „ Die Motivation durch das Team und die spielerische Umsetzung sind entscheidende Faktoren bei der Verhaltensänderung”, erklärt Prisca Müller und fügt an, „wenn sich das soziale Umfeld mit verändert, geschehen Verhaltensumstellungen einfacher und sind erfolgreicher.”
 
Migros und WWF sponsern das erstplatzierte Team mit einer Siegerprämie von CHF 30'000.00 und stellen ihnen für die Dauer eines Jahres einen kostenlosen Arbeitsplatz im HUB Zürich zur Verfügung. „Bisher arbeiteten wir am Projekt weACT nur ehrenamtlich und in einem Teilzeitpensum. Nun können wir uns 100 Prozent dem Aufbau unseres Startup-Unternehmens widmen“, bedankte sich das Siegerteam bei den Veranstaltern.
 
Zwei weitere Teams erhalten ein Preisgeld von CHF 7‘500 sowie die Möglichkeit, 3 Monate im Hub zu arbeiten. Dabei handelt es sich um die folgenden Projekte:
 
Das Team von Refiller hat sich die Vermeidung von Einweg-Verpackungsmaterial zum Ziel gesetzt. Refiller will eine Community von Take-Away Restaurants aufbauen, die ihren Kunden anbieten, wiederverwendbare Behälter nachzufüllen, anstatt Wegwerf-Verpackungen zu benutzen. Refiller hat die Jury durch seinen innovativen Ansatz zur Abfallvermeidung angesprochen, der das Potenzial hat, auch durch Kundendruck Breitenwirkung zu erzielen.
 
Das Projekt Erntestationen und Mietgärten by VEG and the City greift den Trend des urbanen Gärtnerns auf und will mit dem Aufbau von Erntestationen und Mietgärten Stadtbewohnern den Gemüse-Selbst-Anbau ermöglichen und ihnen nachhaltigen Konsum nahe bringen. Der Jury hat an diesem Konzept gefallen, dass es die Popularität des urbanen Gärtnerns nutzt, um die Ernährungskompetenz der Städter zu verbessern und zugleich den Gemüsekauf zum Erlebnis werden lässt.
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