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12 Millionen Dollar für Digital-Health-Startup Oviva

21.11.2017 10:37
OvivaApp

Mit technologie-gestützter Ernährungsberatung trägt Oviva zum Kampf gegen Erkrankungen wie Diabetes bei. Oviva wurde 2014 in der Schweiz gegründet und hat bereits über 20'000 Patienten in Grossbritannien, der Schweiz und Deutschland unterstützt. Nun sollen die Aktivitäten in ganz Europa ausgebaut werden. 

Die Zunahme ernährungsmitbedingter Krankheiten und die damit verbundenen Kosten im Gesundheitssystem erfordern neue Ansätze in Prävention und Therapie. In der Behandlung von Adipositas, Diabetes mellitus, Hypertonie und anderen durch die Ernährung mitbedingten Krankheiten spielt neben der ärztlichen Versorgung die Ernährungsberatung eine wichtige Rolle. Oviva als Anbieter einer technologie-gestützten, medizinischen Ernährungsberatung setzt hier auf ein eigenes Netzwerk von Beraterinnen und eine innovative Beratungstechnologie.

Nun hat Oviva 12 Millionen US Dollar von namhaften Investoren erhalten. Albion Capital, Eight Roads Ventures, F-Prime Capital Partner, Partech Ventures und Walking Ventures nahmen an der Finanzierungsrunde teil.

Das große Potenzial von Technologie und Beratungsnetzwerk zeigt sich aktuell in Großbritannien: Der National Health Service (NHS, Nationaler Gesundheitsdienst) hat Oviva als einen von fünf Anbietern ausgewählt, die mit ihrem Beratungsansatz am nationalen Diabetes-Präventionsprogramm teilnehmen werden. Ziel des Präventionsprogramms ist, die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen an Diabetes mellitus Typ 2 signifikant zu reduzieren. Dr. Kai Eberhardt, einer der Gründer von Oviva, sagt dazu: „Wir sind sehr stolz, dass wir uns als junges Unternehmen mit unserem innovativen Beratungsansatz an einem nationalen Präventionsprogramm beteiligen dürfen. Gerade im Bereich Diabetes und Prädiabetes kann durch ein verbessertes Beratungsangebot viel zum Wohl des Patienten erreicht werden.“

Elektronische Akte, App und persönliche Beratung
Die von Oviva entwickelte elektronische Patientenakte ist mit einer Smartphone-basierten App kombiniert. Patienten können mit der App wichtige Daten wie ihre Mahlzeiten, ihr Körpergewicht und körperliche Aktivitäten erfassen und erhalten über die App eine kontinuierliche, persönliche Beratung, unabhängig von Ort und Zeit. Dadurch werden die Patienten auch zwischen den persönlichen Praxisterminen optimal begleitet und motiviert. Erste Studiendaten zeigen, dass durch den Einsatz der Oviva-Technologie die Effektivität der Beratung und der Therapieerfolg deutlich erhöht werden können.

Das Beraternetzwerk von Oviva bringt einen weiteren Vorteil mit sich: Die Ernährungsberaterin führt ihre Beratung direkt vor Ort in der Arztpraxis durch („flying dietitians“), Arzt und Beraterin stehen in engem Austausch zueinander, der Patient wird in vertrauter Umgebung beraten. Dadurch reduzieren sich für den Patienten die Wege, die räumliche Nähe zwischen Arzt und Beraterin erleichtert zusätzlich den Informationsaustausch und fördert den integrativen Ansatz der Behandlung.

Die Oviva-Ernährungsberaterinnen stehen für eine professionelle, kompetente Beratung: Sie sind zertifiziert und können auf standardisierte, wissenschaftsbasierte Beratungsprogramme etwa bei Diabetes, Allergien und Adipositas zurückgreifen. Dazu erhöht der kontinuierliche Austausch im Oviva-Netzwerk die Kompetenzen der einzelnen Beraterinnen.

(SK)

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