15‘000 Franken für Digital-Health-Startup

11.02.2019 09:08
Seniorenresidenz

Die Lösung von Sedimentum informiert das Pflegepersonal in Echtzeit über Unregelmässigkeiten im Verhalten von Psychatriepatienten oder Heimbewohnern. Dafür kombiniert das Luzerner Startup Künstliche Intelligenz mit Blockchain-Technologie und dem Internet der Dinge. Nun erhielt Sedimentum einen «Zinno-Ideenscheck» von zentralschweiz innovativ.

Bei Psychatriepatienten aber auch vielen Altersheimbewohnern ist Risiko von Unfällen und Selbstverletzungen oder auch die Suizidgefahr hoch. Doch die kontinuierliche Betreuung solcher Personen ist sehr aufwändig.

Sedimentum hat einen technologischen Schutzmechanismus zur Gewährleistung der physischen Sicherheit von unbeaufsichtigten Personen entwickelt hat, ohne dabei die Privatsphäre zu gefährden. Diese Lösung eignet sich unter anderem zur Unterstützung sowie Entlastung des Pflege-Fachpersonals in psychiatrischen Kliniken sowie Pflegeheimen für ältere Menschen. Das Fachpersonal wird in Echtzeit über Unregelmässigkeiten wie z.B. Stürze informiert und dadurch befähigt, rechtzeitig die notwendigen Massnahmen zum Schutz der Patientinnen und Patienten einleiten zu können.

Kontaktlos (über die Luft) sowie in komplett anonymer Weise werden fortlaufend die Vitalzeichen wie z.B. die Atemfrequenz einer Person mittels Internet of Things (IoT) Sensoren aufgezeichnet. Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz wird für jede Person der individuelle gesundheitliche Normalzustand erlernt. Die Software erkennt automatisch relevante Abweichungen in den Sensordaten und löst bei Bedarf einen anonymen Alarm aus.

Zur Sicherstellung der Privatsphäre der zu schützenden Person, wurde ein ausgeklügeltes Anonymisierungsverfahren entwickelt. Dieses ermöglicht die komplett anonyme Datenaufzeichnung und Alarmierung. Das entwickelte Anonymisierungsverfahren nutzt unter anderem die Möglichkeiten der zukunftsweisenden Blockchain-Technologie sowie ausgeklügelte kryptographische Verfahren.

Vergangene Woche erhielt Sedimentum nun einen mit 15‘000 Franken dotierten „Zinno-Ideenscheck“ von zentralschweiz innovativ. Übergeben wurde der Scheck vom Schwyzer Regierungsrat Andreas Barraud. „Der Gewinner des zwölften «Zinno-Ideenschecks» überzeugt mich mit seinem entwickelten Produkt in vielerlei Hinsicht. Es ist eine Lösung, die sich an die Herausforderungen der stetig alternden Gesellschaft richtet und die die technologischen Möglichkeiten der Digitalisierung nutzt», so Regierungsrat Andreas Barraud in seiner Laudatio. Es handelt sich um ein Produkt mit hohem Potential, das in Zukunft das Pflege-Fachpersonal von Spitälern und psychiatrischen Einrichtungen entlasten soll.“

Gesuche für den nächsten "Zinno-Ideenscheck" können bis 31. Maärz eingegeben werden.

(Press release - SK)
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