Das Handy wird zum Arbeitsinstrument für Ärzte

22.12.2016 10:51

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Über 50 Prozent der Ärzte dokumentieren ihre Befunde bereits mit Handyfotos. Für den verbindlichen Datenschutz hat das Schweizer Start-up imito AG eine vorschriftskonforme Lösung zur direkten Integration in die elektronische Patientenakte entwickelt. Das Universitätsspital Basel hat das Potential erkannt und unterstützt die Zürcher Jungunternehmer nun als Entwicklungspartner.

Fotos werden in der Medizin schon lange genutzt: als Dokumentation von Krankheiten und Verletzungen, für Lehre und Forschung sowie als Besprechungsunterlage von schwierigen Fällen im Team. In letzter Zeit nutzen Ärzte immer öfter die Handykamera ihres Smartphones für die Fotos. Und für viele Ärzte ist auch der Fachaustausch mit Kollegen über WhatsApp nicht mehr wegzudenken.

Das Gründerduo der imito AG hat das erkannt und eine App-Lösung für diese Art der Dokumentation entwickelt, welche den europäischen Datenschutzrichtlinien und der Medizinprodukte-Verordnung entspricht. Die Methode für die Vermessung von Wunden lässt sich bequem, einfach und präzise mit dem Smartphone durchführen. Die Lösung stützt sich zusätzlich auf die Zusammenarbeit mit den Professoren Christian Johner vom Johner Institut in Konstanz und Christian Lovis des schweizweit grössten Spitals, dem HUG - Hôpitaux Universitaires de Genève ab.

Marktreife erreicht
Dank dem Support des Universitätsspitals Basel erreichte das Produkt jetzt die Marktreife. Die minutiöse Anforderungsanalyse der Gründer Chrysanth Sulzberger und Manuel Studer trägt bereits erste Früchte, „die Ärzte und Pfleger sind von der Einfachheit und Präzision der Anwendung begeistert“, heisst es in einer Medienmitteilung.

Bereits testen drei weitere Spitäler diese Wunddokumentation und erste Gespräche mit Krankenhäusern in Deutschland liefern vielversprechende Perspektiven. Auch die weitere Entwicklung bleibt nicht stehen, die imito AG meldet für Anfang 2017 innerhalb der App die Aufschaltung eines WhatsApp ähnlichen Chats, um Zweitmeinungen einzuholen.

(Press release)

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