Ein Schweizer Startup mit fünf Millionen Besuchern im Monat

15.04.2015 10:22

Die meistbenutzte PDF-Cloudsoftware der Welt kommt aus der Schweiz und heisst Smallpdf. Die Plattform bietet die meistgenutzten Funktionen von Adobe Acrobat kostenlos an. Das Unternehmen hinter Smallpdf wurde erst vor knapp zwei Jahren gegründet.

Die Zahlen sind eindrücklich: In den letzten 30 Tagen hatte die PDF-Bearbeitungsplattform Smallpdf über fünf Millionen Besucher und mehr als 20 Millionen Dokumente wurden verarbeitet. Mit Smallpdf kann man kostenlos PDFs komprimieren, PDFs aus Office Dateien oder aus Bildern erstellen, PDFs zusammenfügen, PDFs teilen und vieles mehr. „Wir bieten rund 80 Prozent der meistbenutzten Funktionen des Adobe Acrobat “, erklärt Mitgründer Mathis Büchi.

Das einzigartige, umfassende Angebot ist ein wichtiger Grund für das schnelle Wachstum. Wobei das Portfolio laufend ausgebaut wird. Seit Februar 2015 können PDFs auch in Word Dokumente oder Excel Tabellen umgewandelt werden und seit April 2015 können die Nutzer PDFs hochladen, um sie dann direkt als physische Briefe in alle Welt zu versenden. Weitere Erfolgsfaktoren sind die Qualität der erzeugten PDF und der auf Smallpdf praktizierte Datenschutz. „Wir löschen zum Beispiel alle Dateien auf unserer Plattform nach einer Stunde“, erklärt Büchi.

Büchi ist einer der drei Mitgründer der Immaterial GmbH, die hinter der Plattform steht. Er hat das Zürcher Jungunternehmen im August 2013 zusammen mit Manuel Stofer und Lino Teuteberg gegründet. Erstaunlich angesichts des raschen Wachstums: Die drei Gründer setzen auf Bootstrapping. Ein Investor ist nicht an Bord. Finanziert wird die Plattform durch zurückhaltend eingesetzte Werbebanner und über Spenden der Nutzer. Zudem haben die drei auch schon Softwarelösungen verkauft, die auf ihrer Plattform basieren.

Im selben Stil soll es weitergehen. „Wir wollen weiter schnell und aus eigener Kraft wachsen“, sagt Büchi. Dazu wird nun das Team verstärkt. Die Gründer haben soeben einen ersten Angestellten rekrutiert und werden in Kürze noch einen weiteren Mitarbeiter einstellen.

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