Nexussquared lanciert virtuelles Blockchain Startup-Programm

26.11.2015 11:20

Computernerds und eine wachsende Zahl von Finanzspezialisten gehen davon aus, dass Blockchain-Technologien das nächste grosse Ding sein werden: Sie hätten das Potenzial, vertragliche und finanzielle Transaktionen auf eine neue Basis zu stellen. Nun startet die Fintech-Plattform Nexussquared ein Programm, das sich spezifisch an Blockchain-Startups wendet.

Die Fintech-Plattform Nexussquared richtet ihren Fokus auf Blockchain-Technologien und deren Anwendung auf Finanzgeschäftsmodelle. Das neue Startup-Programm Nexuslab  baut primär auf einem virtuellen Setup auf. Gestützt auf eine sichere Kollaborationsplattform wird Nexuslab den Teilnehmern massgeschneidertes Coaching und On-Demand Training anbieten.

Drei an verschiedenen Wochenenden stattfindende «Hangout Sessions» in europäischen Metropolen geben den Startup-Gründern Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen und direkt von erfolgreichen Fintech-Unternehmen zu lernen. Während des Programms werden die Startups individuell von Mentoren aus der Finanz- und IT-Industrie, wie etwa Blockchain-Spezialist Guido Rudolphi, betreut und erhalten praktische Beratung zu regulatorischen, technischen sowie kommerziellen Aspekten ihrer Geschäftsideen. Ausserdem wird Nexuslab wird mit dem Londoner Startupbootcamp FinTech zusammenarbeiten.

Während des letzten Monats des Programms werden die teilnehmenden Startups in ein Pop-Up Lab in Zürich eingeladen, um in weiteren persönlichen Coaching-Sitzungen ihre Geschäftsideen für einen Pitch-Tag vorzubereiten.

Traditionelle Accelerator-Programme gehen in der Regel davon aus, dass ganze Teams über einen bestimmten Zeitraum physisch an einem Ort zusammenkommen. Insbesondere in Süd- und Osteuropa haben hochtalentierte Technologie-Experten Schwierigkeiten, ihre Geschäftsideen mit vertieftem Finanz-Know-how zusammenzuführen und die nötige Unterstützung zu erhalten, um daraus erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Nexuslab wurde von Grund auf neu entwickelt, um genau diese Hürden zu überwinden und ein Programm anzubieten, welches dem oft dezentralen Setup heutiger Fintech-Unternehmen Rechnung trägt. Das Programm nutzt das führende Schweizer Finanz-Know-how und macht die einzigartigen Schweizer Wettbewerbsvorteile, welche durch die vermehrte Ansiedlung von Blockchain-Experten in der Region Zug unterstrichen werden, für Fintech-Talente im In- und Ausland zugänglich.

Mitgründer und Nexuslab-Programmleiter Daniel Grassinger sagt:  «In der Entwicklungsphase unseres Programms haben wir die Bedürfnisse von Fintech- und insbesondere Blockchain-Unternehmen genau analysiert. Schnell wurde deutlich, dass viele von ihnen in virtuellen Teams, verteilt über verschiedene Länder, arbeiten».

Blockchain- und Bitcoin-Experte Guido Rudolphi, der Nexuslab mit seinem technischen Wissen unterstützen wird, sagt: «Als ich gefragt wurde, ob ich Nexuslab unterstützen werde, habe ich umgehend zugesagt. Ein virtuelles Programm erfüllt die Anforderungen heutiger Startup-Unternehmen, speziell im Bereich von Blockchain. Ich selbst arbeite auch meist in virtuellen Teams».

Die Voranmeldung für das Pilot-Programm läuft
Die erste Runde des Nexuslab-Programms startet im März 2016. Die Voranmeldung ist ab sofort möglich, die offizielle Anmeldefrist läuft vom 1. Januar bis zum 12. Februar 2016. Anmelden können sich sowohl Teams mit überzeugenden Ideen im Frühstadium als auch Startups, die bereits eine erste Finanzierung erhalten haben. Mindestens einer der Gründer sollte in Europa ansässig sein. Im Rahmen von drei Selektionsrunden innerhalb der ersten zwei Monate entscheidet eine Jury darüber, welche Startups weiter im Programm verbleiben.
 

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